Bischof Mixa redet Klartext

November 20, 2007

Der katholische Bischof Walter Mixa erneuert seine Kritik an der Familienpolitik der Regierung: Krippenplätze dürfe es nur im Notfall geben. Mit WELT ONLINE spricht er über Religiosität, Ursula von der Leyen und Sterbehilfe in Deutschland.

Auszug aus dem Interview:

WELT ONLINE: Sie haben wie kein Zweiter das Kapitel Familienpolitik thematisiert, teilweise in drastischen Worten, und wurden scharf angegriffen. Hat sich inzwischen etwas verändert?

Bischof Walter Mixa: In der Tat hat sich etwas verändert. Ich kann das in den Worten der bayerischen Sozialministerin Christa Stewens ausdrücken, die vor dem Diözesanrat genau das Gleiche sagte, was ich seit Monaten sage: dass es glücklicherweise gelungen ist, Ehe und Familie, die ins Abseits gekommen waren, wieder in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen. 30 Jahre hatte man nicht darüber gesprochen. Jetzt ist diese Frage wieder ins gesellschaftliche Gespräch gekommen.

WELT ONLINE: Woran merken Sie das?

Bischof Walter Mixa: Ich werde immer wieder darauf angesprochen. Die Leute unterstützen mich in meinen sachlichen Aussagen zur Familienpolitik. Sie bedanken sich dafür, dass ich nicht umgefallen bin, sondern dass ich in aller Klarheit überall zu meinem begründeten Standpunkt gestanden bin.

welt.de – Bischof Mixa will, das „die Kirche nervt“

Ein Film sagt manchmal mehr als tausend Worte.

Mama, bitte lass mich leben!

Der Erlkönig

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Was manche Pfaffen nicht begreifen

Predigt über Joh. 15,19

Ego eglesi vos de mundo

Diese Worte, die ich auf lateinisch gesprochen habe, die liest man heute im heiligen Evangelium zum Tage eines Heiligen, der Barnabas hieß und von dem die Schrift gemeinlich sagt, dass er ein Apostel gewesen sei. Und spricht unser Herr: „Ich habe euch auserkoren, habe euch auserwählt und auserlesen aus der ganzen Welt und aus allen geschaffenen Dingen, auf das ihr viel Früchte bringet und die Frucht euch bleibe“; denn es ist gar lustlich, was da Frucht bringt und wem die Frucht bleibt. Dann aber bleibt die Frucht, wenn man wohnt in der Liebe. Sprach doch unser Herr am ende dieses Evangeliums: „Habt euch untereinander lieb, wie ich euch von Ewigkeit her liebgehabt habe! So wie mein Vater mich von Ewigkeit her geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Haltet ihr mein Gebot, so bleibt ihr in meiner Liebe.“

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einkaufswagen_winter.jpgKatholische Bischofskonferenz und EKD wollen Sonntagsruhe schützen

Die beiden großen Kirchen haben beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen die verkaufsoffenen Sonntage in Berlin eingereicht.

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figuren-am-dom-2.jpg Ein neuernannter Kurienerzbischof hat kürzlich mit heller Begeisterung von der klassischen Römischen Liturgie gesprochen.

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Foto© Templermeister 'Pixelio.de

plattenbauhimmel.jpgVon der Abgeschiedenheit und vom Innehalten Gottes

Ich ward gefragt: Manche Leute zögen sich ganz von den Menschen zurück und wären gern allein, und darin läg’ ihr Friede, und dass sie in der Kirche wären – ob das das Beste sei? Da sagte ich: Nein! Und merke dir, warum.

Mit wem es recht steht, wahrlich, dem ist’s an allen Stätten und bei allen Leuten recht. Mit wem es aber unrecht steht, dem ist’s an allen Stätten und bei allen Leuten unrecht. Mit wem es aber recht bestellt ist, der hat Gott in Wahrheit bei sich. Wer aber Gott recht in Wahrheit hat, der hat ihn an allen Stätten und auf der Straße und bei allen Leuten gerade so gut wie in der Kirche oder in der Einöde oder in der Zelle. Wenn er ihn nun recht, wenn er ihn nur immer hat, so kann ihn niemand hindern.

Warum?

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